Letzte Aktualisierung:
07. 11. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Briefmarken-Erlöse helfen den Bootsärzten in Mali

NETTETAL (ivb) Briefmarken sammeln und dabei noch Gutes tun, das hat sich die Süchtelnerin Christine van Ratingen seit jeher auf die Fahnen geschrieben. Sie ist die Vorsitzende des überregionalen Vereins „Frau und Philatelie“. Schon vor 25 Jahren wandte sie sich an "Action Medeor" mit Sitz in Tönisvorst, um die vielen Briefe zu bekommen, die die Einrichtung täglich aus aller Welt erreichen.

„Es waren Briefe, sie kamen vorwiegend aus Ländern auf dem afrikanischen Kontinent und aus den damaligen Staaten des Warschauer Pakts“, erinnert sie sich. Vor allem die farbenprächtigen Briefmarken aus Afrika begeisterten sie sehr. Sie stellte die Verbindung zwischen ihrer Sammelleidenschaft und dem Interesse anderer mit den Zielen des Hilfswerks her: Christine van Ratingen entschloss sich, diese Briefmarken zugunsten des Hilfswerkes zu verkaufen.

Bei den jährlich beiden Großtauschtagen des Nettetaler Vereins Briefmarkenfreunde werden gespendete Marken, Briefe, Ansichtskarten und vieles mehr verkauft. Das war auch beim letzten Niederrhein-Großtauschtag in der Nettetaler Gesamtschule der Fall. Christine van Ratingen hat wieder Geld für "Action Medeor" eingenommen.

Insgesamt 821 Euro hat sie der "Action Medeor" anschließend übergeben können. „Es ist Geld, das für die Organisation der Bootsärzte in Mali gedacht ist“, berichtet Christine van Ratingen. Sie weiß ganz genau, wo das gespendete Geld landet und dass es wirklich hilft. „Für nur einen Euro kann beispielsweise ein Kind eine Malaria-Behandlung bekommen. Das ist so wichtig“, unterstreicht die Süchtelnerin. Sie ruft wieder zu Briefmarkenspenden auf, die entweder bei ihr oder bei den Großtauschtagen abgegeben werden können.

Q.: Rheinische Post 28.6.2014