Letzte Aktualisierung:
07. 11. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Vorsicht bei privaten und kommerziellen Rundsendediensten!

Gerade hier tummeln sich – wie der Sammlerschutz des BDPh e.V. aus langjähriger Tätigkeit weiß – in vermehrtem Maße so genannte “schwarze Schafe“ als Anbieter und “Leiter“, welche die Gutgläubigkeit der Sammler schamlos auszunutzen versuchen. Deshalb aufgepasst, bevor Sie einem solchen Zirkel als Einlieferer beitreten.

 Folgende Regeln sollten Sie beherzigen:

  1. Teilnahmebedingungen sind vor der Beitrittserklärung sorgfältig durchzulesen und ggf. mit Hilfe des zuständigen Sammlerschutzbeauftragten des BDPh e.V. zu hinterfragen. Vor allem muss ein Austritt aus dem Rundsendedienst (Kündigung) zu jeder Zeit ohne Angaben von Gründen möglich sein. Machen Sie Ihre Teilnahme als Einlieferer davon abhängig, dass Sie in angemessenen Abständen (ca. 3 – 6 Monaten) eine Abrechnung über die verkauften Marken bekommen und die nicht verkauften Marken wieder zurückerhalten.
  2. Achten Sie darauf, dass Sie für eingelieferte Markenauswahlen jeweils eine Einlieferungsbestätigung erhalten, aus der unbedingt der Umfang der Einlieferung ersichtlich sein muß.
  3. Führen Sie gewissenhaft Buch über die eingelieferten, abgerechneten und wieder zurückerhaltenen Marken.
  4. Erhalten Sie auf Ihr Anfordern keine oder nur eine unvollständige Abrechnung und keine Marken mehr zurück, ist häufig Gefahr angesagt. Führen Sie dann keine umfassende Korrespondenz mit dem Leiter des Rundsendedienstes, lassen Sie sich vor allem nicht vertrösten, sondern schalten Sie umgehend den Sammlerschutz des BDPh e.V. ein.

Bei Einlieferungen von wertvollen Marken sollten Sie daran denken, dass bei Rundsendediensten immer die Gefahr des arglistigen Vertauschens mit minderwertiger Ware (so genannte "Knochen") besteht.

(Quelle: Mitteilungsblatt BDPh)