Letzte Aktualisierung:
07. 11. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Philatelistisches Lexikon

Dieses kleine philatelistische Lexikon soll besonders Anfänger(inne)n in der Philatelie helfen, sich mit bestimmten Fachbegriffen vertraut zu machen.

 

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Klemmtasche

Die Klemmtasche dient zur Unterbringung und Anordnung von postfrischen Briefmarken auf einem Sammlungsblatt.

Zwei dünne Stücke Kunststofffolie, im Format etwas größer als die Briefmarke, sind an der Unterkante verschweißt; die obere Folie ist farblos und klar, die untere farblos oder schwarz und zur Befestigung auf dem Blatt rückseitig gummiert. Die Briefmarke wird zwischen die beiden Folien geklemmt.

Es gibt fertige Zuschnitte für gängige Briefmarkengrößen und Klemmstreifen, die man selbst zuschneiden kann.

 

Knochen

Beschädigte und daher wertlose Briefmarke
   

Linienzähnung

Die Marken eines Bogens werden reihenweise in jeweils einer Richtung gezähnt.

linienzaehnungIhre Kennzeichnung sind in der Regel ungleichmäßige und teilweise abgestumpfte Eckzähne der Marken, weil beim Zähnen in der zweiten Richtung oft die Löcher der anderen Richtung nicht genau getroffen werden, was besonders an den Ecken sichtbar wird.

   

Lochung

Mittels eines Locheisens wurden von der Druckerei/Post bestimmte Zeichen in die Briefmarken (meist Dauermarken) gelocht, dies diente als Sicherheitsmaßnahme gegen missbräuchliche Verwendung.

lochung 1

Es gibt amtliche Lochungen und Firmenlochungen. Bei Firmen kommen häufig Initialen oder Symbole vor, bei Behörden Buchstaben, siehe auch POL-Lochung.

   

Lot

Von einem Briefmarkenhändler oder -auktionator zusammengestelltes Paket von Briefmarken eines Landes oder Motivgebietes.

Ein Lot ist meist günstiger als der Einzelpreis der Marken und für Einsteiger geeignet, da es auch Dubletten enthält.

   

Luftpostbrief

Ein Brief, der per Luftpost befördert wurde, erkennbar an einem Aufkleber/Aufdruck, der auf die Beförderungsart hinweist, z.B. "Luftpost", "Air Mail" oder "par avion".

Das Porto ist höher als bei einer Beförderung auf dem Land- oder Seeweg. Oft zeigen die Belege zusätzliche Stempel, über welche Städte/Länder die Sendung befördert worden ist.

   

Luftpostmarke

Luftpostmarken wurden für die Beförderung der Post durch Ballon und Flugzeug herausgegeben. Neuere Luftpostmarken gehören eher zu den Motivmarken, da heutzutage viel Normalpost auf dem Luftweg transportiert wird.

   

Makulatur

Makulatur sind Marken, die beim Druckvorgang auf Grund technischer Mängel unbrauchbar geworden sind, z.B. unsaubere/farbschwache Drucke, Doppeldrucke oder starke Verzähnungen. Diese werden bei den Kontrollen vorher aussortiert, dennoch kommen gelegentlich solche Marken rechtswidrig auf den Markt.

Unauffällige Mängel, die die Marke nur leicht verändert haben und durch die Kontrolle gelangt sind, zählen zu den Abarten.

   

Markenheftchen

Mehrere meist verschiedene Briefmarken sind in einem kleinen Heftchen mit Umschlag ("Deckel") aus Pappe zusammengefasst. Sie werden von der Post nur komplett herausgegeben und heute auch "Markensets" genannt.

markenheftchen

Die beim Heraustrennen entstandenen Fragmente nennt man Zusammendrucke.

In einer Sammlung findet man komplette Heftchen, Heftchenblätter und/oder die verschiedenen Zusammendrucke.

   

Maschinenwerbestempel

Mittels Stempelmaschinen abgeschlagene gewöhnliche Abstempelung. Neben der Stempelkrone – dem Tagesstempel (in Deutschland rechts) – ist noch eine Werbeflagge enthalten, die aus einfachen Wellenlinien oder einem Werbeeinsatz besteht.

In der Schweiz: Postwerbeflagge.

   

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