Letzte Aktualisierung:
05. 06. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

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Satz

Ein Satz besteht aus mindestens zwei Briefmarken, die zum selben Anlass in ähnlicher Gestaltung herausgegeben wurden. Die Portostufen können unterschiedlich sein.

In Deutschland werden u.a. die Zuschlagmarken (Wohlfahrt, Sport, Für die Jugend, Weihnachten) meist in Sätzen verausgabt.

 

Schwarzer Einser

Bezeichnung für die erste deutsche Briefmarke, die am 1. November 1849 im Königreich Bayern herausgegeben wurde. Sie hatte die Wertstufe von einem Kreuzer und zeigte die Ziffer 1 in schwarzer Druckfarbe, daher der Name.

   

Selbstklebende

Briefmarken mit spezieller Gummierung, die ohne Anfeuchten von selbst auf Umschlägen/Karten haften, was den Frankierungsprozess vereinfacht.

Der Schnitt ist meist wellenförmig, damit der Benutzer die Marken leichter von der Trägerfolie abziehen kann.

   

Sondermarke

Briefmarke, die zu einem besonderen Anlass herausgegeben wurde. 

Sie wird nur in einem begrenztem Zeitraum verkauft und erscheint in niedrigerer Auflage als Marken aus Dauerserien.

   

Sonderstempel

Dieser Stempel wird zu einem bestimmten Anlass aufgelegt, z.B. Messe, Jubiläum etc., und ist nur für eng einen begrenzten Zeitraum erhältlich. Sonderstempel enthalten Hinweise auf den Anlass und sind meistens illustriert.

Die deutschen Sonderstempel sind in der Regel oval, es gibt aber auch runde, rechteckige, sechseckige oder schildartige Formen.

   

Sperrwert

Ein Sperrwert ist die Marke in einem Satz, die nicht frei erhältlich ist. Meist wird er in wesentlich geringerer Auflage als der übrige Satz produziert und hat daher einen höheren Katalogwert.

Die DDR gab von 1955 bis 1984 Sondermarkensätze mit je einem Sperrwert heraus, die zumeist ins Ausland verkauft wurden und im Inland nur mit offiziellem "Sammlerausweis" erhältlich waren.

   

Stephan, Heinrich von

Gründer des Weltpostvereins

* 7.1.1831 Stolp, Pommern, † 8.4.1897 Berlin

Heinrich von Stephan begann seine Karriere bei der Post als Lehrling, war zunächst Postassistent und arbeitete später in der Oberpostdirektion Köln und am Generalpostamt in Berlin. Er wurde Generalpostmeister und 1885 in den Adelsstand erhoben.

Zu Heinrich von Stephans Verdiensten zählen eine Vereinheitlichung und Vereinfachung des Postwesens im Deutschen Reich. Als geschickter Diplomat schloss er Postverträge mit vielen anderen Staaten, außerdem verfasste er Bücher zur Postgeschichte. 1872 gründete er das Deutsche Postmuseum in Berlin.

1874 gelang Heinrich von Stephan auf dem Postkongress in Bern die Gründung des Weltpostvereins (UPU), dem heute praktisch alle Länder der Erde angehören.

 

stephan_hein

 

Zu seinen Ehren wurde viele Briefmarken ausgegeben, z.B. in Deutschland (1997)