Letzte Aktualisierung:
05. 06. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Lexikon - K

Lexikon - A Lexikon - B Lexikon - C Lexikon - D Lexikon - E Lexikon - F Lexikon - G Lexikon - H Lexikon - I

Lexikon - J Lexikon - K Lexikon - L Lexikon - M Lexikon - N Lexikon - O Lexikon - P Lexikon - Q Lexikon - R

Lexikon - S Lexikon - T Lexikon - U Lexikon - V Lexikon - W Lexikon - X Lexikon - Y Lexikon - Z

Kammzähnung

Bei einer Kammzähnung werden auf einen Schlag die Marken einer Bogenreihe an drei Seiten gezähnt, während an der vierten Seite der Kamm beim nächsten Arbeitsgang wieder neu ansetzt. Tut er dies ein wenig zu hoch oder zu tief, treten  hier erkennbare Zähnungsunregelmäßigkeiten auf, die jedoch meist nur bei mehreren zusammenhängenden Marken deutlich werden.

 

Kastenzähnung

Bei der Kastenzähnung werden sämtliche Marken eines Blocks oder Bogens gleichzeitig gestanzt, so daß eine absolut regelmäßige Zähnung entsteht. Die Kastenzähnung wird daher auch Bogenzähnung genannt, zumal dann wenn bei ihr mehr als ein Schalterbogen, also zum Beispiel zwei Schalterbogen in einem Druckbogen gleichzeitig gezähnt werden.

   

Katalog

Kataloge sind die "Bibel" des Philatelisten. Briefmarken sind in Katalogen nach Ausgabeländern und chronologisch sortiert; außerdem lassen sich zusätzlich Informationen wie z.B. Ausgabedatum, Ausgabeanlass, Auflage und Abarten entnehmen, oft auch Beschreibungen des Markenbildes.

Man unterscheidet:

  • Länderkatalog für ein oder mehrere Länder oder auch für einen Erdteil oder Teile davon
  • Spezialkatalog für ein eng begrenztes Sammelgebiet oder Land, der detaillierte Informationen auch zu Abarten, Aufdrucken, Varianten etc. liefert
  • Motivkatalog, der Briefmarken aller Länder zu einem bestimmten Motiv katalogisiert, z.B. Schiffe, Eisenbahn, Vögel

In verschiedenen Ländern werden von verschiedenen Verlagen Kataloge herausgegeben, besonders bekannt sind z.B. Michel (Deutschland), Zumstein (Schweiz), Scott (USA), Stanley-Gibbons (Großbritannien).

   

Kehrdruck

Briefmarkenpaar mit einer kopfstehenden Marke; die Paare können waagerecht oder senkrecht, direkt zusammenhängend oder durch einen schmalen Zwischensteg getrennt sein. Kehrdrucke stammen zumeist aus Druckbögen für Markenheftchen; sie sind selten und kostspielig.

Auch bei Aufdrucken können Kehrdrucke auf richtig stehenden Marken vorkommen.

   

Killerstempel

Stempel der die Briefmarke für den Sammler wörtlich "entwertet": In Deutschland sind dies die unbeliebten Wellenstempel oder Werbeflaggen – dann befinden sich auf der Marke keine Orts- und Datumsangaben. Außerdem gehören stark verschmutzte oder verschmierte Abstempelungen dazu.

   

Kiloware

Brief- oder Postkartenabschnitte mit Briefmarken, in Packungen à 1 Kilo (auch kleiner oder größer) angeboten. Die Marken stammen üblicherweise aus einem einzigen Land, in ihrer Erhaltung sind sie unterschiedlich.

Kiloware enthält oft wenige unterschiedliche Sorten mit viel mehr Dauer- als Sondermarken und ist daher in der Regel nur für Anfänger geeignet. Spezialsammler finden gelegentlich interessante Stempel, auch Motivstempel, oder Druckvarianten.

Amtliche Kiloware wird von einer Postverwaltung vertrieben.

   

Kleinbogen

Markenbogen mit meist 5 oder 10 Marken, die auch einzeln abgegeben werden. Die deutsche Post bringt seit den 1990er Jahren Sondermarken in Zehnerbögen heraus.

   

Klemmtasche

Die Klemmtasche dient zur Unterbringung und Anordnung von postfrischen Briefmarken auf einem Sammlungsblatt.

Zwei dünne Stücke Kunststofffolie, im Format etwas größer als die Briefmarke, sind an der Unterkante verschweißt; die obere Folie ist farblos und klar, die untere farblos oder schwarz und zur Befestigung auf dem Blatt rückseitig gummiert. Die Briefmarke wird zwischen die beiden Folien geklemmt.

Es gibt fertige Zuschnitte für gängige Briefmarkengrößen und Klemmstreifen, die man selbst zuschneiden kann.

   

Knochen

Beschädigte und daher wertlose Briefmarke