Letzte Aktualisierung:
07. 11. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

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Dauermarke

Eine Dauermarke, auch Freimarke, ist eine meist kleinformatige Marke, die über einen längeren Zeitraum am Postschalter erhältlich ist. Diese Marken werden meist in Dauerserien herausgegeben.

 

Dauerserie

Dauerserien enthalten meist kleinformatige Briefmarken, die von der Post in dem Bedarf entsprechend hoher Auflage in verschiedenen Wertstufen herausgegeben werden, meist mit dem selben Motiv oder auch mit unterschiedlichen Motiven zum gleichen Thema.

Die Marken einer Dauerserie sind über einen langen Zeitraum gültig und werden bei Portoänderungen um weitere Wertstufen ergänzt.

   

Dederon-Block

1963 gab die DDR-Post einen Block heraus, der nicht auf Papier, sondern auf ein Textilgewebe gedruckt wurde; Ausgabeanlass und Motiv: "Chemie für Frieden und Sozialismus".

Dederon ist eine in der DDR entwickelte Kunstfaser aus Polyamid, woraus sich der Name ableitet. Da das Gewebe zu Verformung neigte, sind kaum rechtwinklige Blocks erhalten.

   

Dienstmarke

Postwertzeichen, das von Behörden, Dienststellen oder Ämtern zum Frankieren benutzt wird.

Es gibt eigens herausgegebene Dienstmarken, aber auch Marken, die durch einen entsprechenden Aufdruck zur Dienstmarke wurden.

   

Doppeldruck

Doppeldruck bezeichnet eine Marke, bei der zwei deutlich voneinander abgesetzte Druckbilder zu sehen sind. Bei einem Doppeldruck, der auf den ersten Blick zu sehen ist, handelt es sich um Makulatur; diese Marken werden meist schon vorher bei Kontrollen aussortiert.

   

Druckverfahren

Es gibt viele verschiedene Druckverfahren zur Herstellung von Briefmarken, die wichtigsten sind:

  • Hochdruck: die hohen Teile der Druckplatte erzeugen das Markenbild
  • Flachdruck: druckende und nichtdruckende Teile liegen nahe beieinander; durch spezielle Technik wird das Markenbild feiner
  • Tiefdruck: die Farbe ist in den Zwischenräumen der Druckplatte und wird von diesen auf die Marke übertragen

Bei Nachdrucken kann das Druckverfahren geändert werden; auch Fälschungen weisen gegenüber dem Original meist ein anderes Druckverfahren auf.

Eine gute Übersicht über Druckverfahren erhält man z.B. in der Einleitung eines jeden Michel-Kataloges.

   

Druckzufälligkeit

Während des Herstellungsvorgangs der Briefmarke entstandene Mängel nennt man Druckzufälligkeiten. Das können z.B. Farbflecken, farbfreie Stellen, schwache bzw. fehlende Druckfarben oder auch Verzähnungen sein; sie betreffen nur eine Auflage, manchmal nur einen einzigen Bogen.

Solche Marken sollten eigentlich als Makulatur aussortiert worden sein.

   

Durchstich

Anstatt einer Zähnung gelegentlich verwendete Trennungsart der Briefmarken im Markenbogen.

Das Papier wird dabei mit winzigen Messerklingen in geringen Abständen eingeschnitten. Die Durchstiche sind meist linien- oder sägezahnförmig, seltener bogen- oder wellenförmig (beispielsweise Braunschweig, Finnland). So bleiben kleine "Papierbrücken" bestehen, die den Zusammenhalt des Bogens gewährleisten. Allerdings führen diese "Brücken" infolge ihrer Größe beim Abtrennen der einzelnen Postwertzeichen oft zu unregelmäßigen Rändern oder gar Beschädigungen der Marken.