Letzte Aktualisierung:
07. 11. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Aktivitäten

Was macht eigentlich "Frau & Philatelie"? Wie präsentiert sich der Verein in der Öffentlichkeit?

Hier erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und unsere Auftritte auf Veranstaltungen.

Messe Essen 2014

Briefmarkenmesse Essen 2014 wieder mit Café für Frauen

Es begann vor zwei Jahren und sollte eigentlich nur ein einmaliges Projekt sein. Die Ressortleiterin für „Jugend, Familie, Bildung“ im BDPh, Helma Janssen, holte sich den Verein „Frau und Philatelie“ an Bord, um auf der Messe Essen ein Café nur für Frauen anzubieten – das Café „Frauen auf Zack(e)“: Es wurde ein Schlager und fand daher in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

 

essen 2014 a

 

Bereits kurz nach der Öffnung der Messe am Donnerstagmorgen war die Überraschung da – das Café war bis auf den letzten Platz besetzt. Und so ging es die ganze Messe über weiter. Am Freitag war der Andrang dann so groß, dass sich die Frauen ab und zu einen Stuhl vom Nachbarstand leihen mussten. Herrn Wichmann ein großes Danke für diese unkomplizierte Nachbarschaftshilfe.

In vielen interessanten Gesprächen mit Sammlerinnen, die sich bei einer Tasse Kaffee ausruhen und dabei fachsimpeln konnten, wurden Erfahrungen ausgetauscht, gute Tipps weitergegeben und schon einmal eine Verabredung für die Messe im kommenden Jahr getroffen. Aber auch die Begleiterinnen der Sammler konnten sich auf eine Tasse Kaffee und ein nettes Gespräch freuen.

 

essen 2014 b

 

Nach dem Motto „Von Frauen für Frauen“ wurden interessierte Frauen am Donnerstag und Freitag von der Leiterin Ausstellungswesen des Landesverbandes der Philatelisten Nordrhein-Westfalen, Gudula Uebber, durch die Ausstellung der 5. Deutschen Meisterschaft der Thematischen Philatelie geführt. So manches Exponat wurde von ihr auf anschauliche Weise den Zuhörerinnen näher gebracht.

Helma Janssen, Christine Hennings-Kuhlmann, Christine van Ratingen, Iris Ruhl, Melanie Ogiermann und Eva Rolniczak haben sich über die vielen netten Gespräche in ihrem Café gefreut.

(Fotos: W. Kuhlmann)

Q.: philatelie 444, Juni 2014

 

Messe Essen 2013

Café Frauen auf Zack(e)

In Zusammenarbeit mit dem Ressort Jugend und Familie des BDPh hatte „Frau & Philatelie“ zum zweiten Mal (nach 2012) die Chance, sich auf einer internationalen Messe vorzustellen.

Es ist gar nicht so einfach, einen Frauenstand auf so einer großen Messe zu platzieren. Im Vorfeld hatte unsere zweite Vorsitzende Helma Janssen, Leiterin des o.g. Ressorts, den Stand inklusive Zubehör und Ausstellungsrahmen sowie die Unterkunft komplett organisiert. Die Rahmen wurden mit Auszügen aus Sammlungen einiger Mitglieder bestückt, die Kaffeemaschine vorbereitet – so konnte unter Mitwirken fleißiger HelferInnen am Donnerstagmorgen das Café Frauen auf Zack(e) eröffnet werden.

 

essen 2013 a

 

Viele SammlerInnen warteten am Eingang und „fluteten“, als die Messe eröffnet wurde, in die große Messehalle. Gleich am ersten Messetag wurden die neuen Briefmarkenausgaben der deutschen Post vorgestellt, darunter die neuen Jugendmarken mit Mäusen des Zeichners Uli Stein, der in der Mittagszeit eine sehr gut besuchte Signierstunde gab.

 

essen 2013 maus

Ganzsache mit Autogramm von Uli Stein

 

Mehrere HelferInnen von „Frau & Philatelie“ gingen durch die Messehalle, sprachen Sammlerinnen (auch mit Ehemännern) an und verteilten kleine Einladungskärtchen (Visitenkartengröße) zu einer Tasse Kaffee. Zahlreiche interessierte Frauen nahmen dieses Angebot an – sei es um mal die müden Füße auszuruhen, oder auch um selbst ein Gespräch zu suchen. So kam es, dass bei uns am Stand von Frauen auf Zack(e) immer etwas los war. Wir haben viele gute Gespräche geführt, über Briefmarken und die Philatelie im Allgemeinen und über unseren Verein informiert, dabei viel Neues von und über Sammlerinnen und Nichtsammlerinnen erfahren – vielleicht findet ja die eine oder andere den Weg zu uns?

 

essen 2013 b

 

Als Besucher konnten wir einige unserer Vereinsmitglieder begrüßen sowie Freunde aus ArGen und lokalen Vereinen, darüber haben wir uns sehr gefreut und sagen Euch allen Danke fürs Kommen. Sogar einige Prominente ließen sich bei uns sehen: so der Vizepräsident des BDPh, Herr Lindner, Herr Maassen – Herausgeber der philatelie – und Herr Müller, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Zudem wurden Kontakte mit der Fachpresse – Briefmarken Spiegel, DBZ, Michel-Rundschau – vertieft.

Unsere Briefmarkenkiste für die Jugend war bei kleinen und größeren SammlerInnen beliebt. Darüber hinaus war das Café Frauen auf Zack(e) auch Treffpunkt für Führungen durch die Wettbewerbs-Ausstellung speziell für Frauen, durchgeführt von Frau Gudula Uebber, Leiterin Ausstellungswesen beim Landesverband NRW, die sich guten Zuspruchs erfreuten.

Alles in allem war diese Messe ein voller Erfolg.

Auf Wiedersehen – vielleicht? – im nächsten Jahr?

Christine van Ratingen

   

Messe Essen 2012

Erster Frauen-Messestand auf der Messe in Essen

Einige Wochen vor der Messe in Essen informierte mich Helma Janssen, unsere Zweite Vereinsvorsitzende, dass sie beim BDPh-Vorstand – der „Männerrunde“ – die Anregung gemacht hatte, einen kleinen Frauenstand aufzustellen.

Nun ging es ans Organisieren: Es wurde ein Sponsor gefunden, denn der Standplatz war natürlich nicht kostenlos. Standmobiliar und Sitzgelegenheiten wurden aus dem Haus der Philatelie in Bonn geholt, eine Kaffeemaschine und einige Ausstellungsrahmen organisiert. Helma Janssen regelte alles, da es ja kein Stand für Frau & Philatelie sondern allgemein des BDPh war.

Nachdem alles genehmigt war, setzte ich mich mit einer Reihe von Mitgliedern aus Nordrhein-Westfahlen in Verbindung, darunter unser neues Mitglied Doris aus Velbert, und informierte auch Christine Hennings-Kuhlmann, Schatzmeisterin des Nordwestdeutschen Landesverbandes Elbe-Weser-Ems – alle sagten ihre Hilfe zu. Helma Janssen fertigte die kleinen Handzettel, auf denen zu lesen stand: „Eine kostenlose Tasse Kaffee am Frauenstand, nicht nur für Sammlerinnen.“

 

essen 2012 a

 

Groß war unser Stand natürlich nicht, aber er sah ganz „kuschelig“ aus: kleine Tische, Stühle und ein Teppich zu Füßen. Der Kaffee duftete, jetzt fehlten nur noch die sammelnden oder auch nicht selbst sammelnden Frauen und Mädchen. Also schnappten wir uns einen Stapel Werbezettel, gingen durch die Reihen der Messestände und sprachen die wirklich zahlreich anwesenden Frauen an, um sie auf eine Tasse Kaffee an unseren Stand einzuladen. Dies wurde dankbar angenommen, wie wir um die Mittagszeit merkten! Boten wir doch Kaffee für alle Frauen und Mädchen an unserem Stand an, auch wenn sie „nur“ als Begleitung ihrer Männer mitkamen und nicht selbst sammelten. So mancher Sammlerfreund gab dann auch seine nicht sammelnde Gattin bei uns ab; hinter dem Rücken mancher Dame wurde mit Gesten signalisiert: „Tolle Idee, Danke!“

Fast durchgehend waren die Sitzplätze belegt, an allen drei Tagen wurden viele nette und informative Gespräche bei vielen Tassen Kaffee geführt. Zahlreiche sammelnde Frauen kamen zu uns, nicht nur graukopferte, sondern auch jüngere, oft auch mit dem Nachwuchs, worüber wir auch gern die Fachpresse – DBZ und Briefmarkenspiegel – informierten.

Außerdem konnten wir etliche Vereinsmitglieder begrüßen, darunter die Leipziger Grafikerin Grit Fiedler, die die letzten beiden Sondermarken der damaligen DDR (100. Todestag Heinrich Schliemann) gestaltet hatte und heute immer wieder für die deutsche Post tätig ist; am letzten Messetag gab sie eine Signierstunde. Frau Gudula Uebber, die Leiterin Ausstellungswesen beim Landesverband NRW, erklärte bei einer Führung speziell für Frauen mit großem Wissen und Geschick ausgewählte Exponate der Ausstellung.

Fazit: Die Schar der Briefmarken sammelnden Frauen und Mädchen wächst, jedoch kann und muss noch eine Menge getan werden. Jede von uns kann dazu beitragen, dass sammelnde Frauen keine Exoten mehr sind.

Wir haben uns über alle BesucherInnen sehr gefreut und sagen „Dankeschön“. So nehmen wir uns vor: 2013 sieht man sich in Essen wieder!

Christine van Ratingen

   

Frau und Philatelie auf der LIPSIA in Leipzig 2007

Im Februar bewarben wir uns mit unserem Loseblatt-Katalog “Frauen auf Briefmarken” (Band 1, in deutscher Sprache) für die “Nationale Rang-1-Austellung für Literatur in Leipzig 2007”. Und wir wurden angenommen! Natürlich war unsere Autorin Dr. Iris Ruhl und alle fleißigen Mitarbeiterinnen, einschließlich Herrn Schultze aus Berlin, sehr glücklich darüber. Hatten wir doch nie daran gedacht, in die engere Wahl zu kommen.

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Unbedingt wollen wir persönlich mit dabei sein. 8 Mitgliederinnen planten die Reise nach Leipzig; alles klappte – von kleinen Pannen mal abgesehen – ganz toll. Eine gute Unterkunft hatte ich in meinem Heimatort Markkleeberg-Zöbigker besorgt. Es konnte losgehen!

exponatAm Freitag fand die Eröffnung der LIPSIA im Neuen Rathaus statt. Danach konnten sich alle Besucher die Bücher von den Arbeitsgemeinschaften, Mitteilungen und Vereinsrundschreiben ansehen und auch ausleihen. Fast 300 Exemplare wurden ausgestellt, dabei waren auch Fachbücher und internationale Schriftstücke. Fachvorträge standen an allen Tagen im Vordergrund rund um die Leipziger Philatelie, ihre berühmten Persönlichenkeiten und die alten Verlage. Es waren tolle Beiträge, lehrreich und spannend. Am Samstag fand der Festabend statt: hier wurden die Goldmedaillen vorgelesen und vergeben. Jede/r Aussteller/in erhielt eine kleine Auszeichnung aus Meissner Porzellan. Natürlich waren wir gespannt, was wir für unser Buch erhalten würden.

Nach einigen Ansprachen wurden die Kataloge bewertet. Wir erhielten “SILBERBRONZE” – für eine Rang-1-Ausstellung ein toller Erfolg!

Am Sonntag waren wir wieder im Neuen Rathaus. Um 10 Uhr hatte Frau Renate Springer uns zu ihrem Vortrag eingeladen. Es waren wieder spannende Vorträge und Begegnungen. Besonders die Grafikerin Frau Grit Fiedler hatte es uns angetan – eine reizende Person. Sie versprach, einige Karten zu signieren und uns diese dann zuzuschicken. Sie hielt Wort!

Am Montag ging es zurück nach Hause – einige von uns waren von weit her gekommen. Wir hatten schöne Tage in Leipzig verlebt und waren doch froh, wieder zu Hause zu sein. 

Ich kann nur sagen: Leipzig hat sich gelohnt!

Eure Christine van Ratingen

(6.12.2007)

   

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