Letzte Aktualisierung:
26. 08. 2017

 

Top 150 Briefmarken

 

Aktivitäten

Was macht eigentlich "Frau & Philatelie"? Wie präsentiert sich der Verein in der Öffentlichkeit?

Hier erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten und unsere Auftritte auf Veranstaltungen.

Café „Frauen auf Zack(e)“ auf der Briefmarkenmesse Essen

Vom 11. bis 13. Mai 2017 heißt es wieder: der Kaffee ist fertig!

 

cafe zukunft

 

Vom 11. bis 13. Mai 2017 bietet das Ressort Jugend, Familie, Bildung des BDPh gemeinsam mit dem Verein „Frau und Philatelie“ auf der Briefmarkenmesse in Essen wieder das Café „Frauen auf Zack(e)“ an. Mit dabei ist Gudula Uebber, Leiterin des Ausstellungswesens im Landesverband Nordrhein-Westfalen. Sie bietet, wie jedes Jahr, Führungen durch die Ausstellung an und erläutert kompetent eine Auswahl der gezeigten Exponate. Diese Führungen sind nicht nur für Frauen, auch Männer sind gerne gesehen. Interessierte Sammlerinnen und Sammler treffen sich am Donnerstag, 11.5. und Freitag, 12.5.2017 jeweils um 15.00 Uhr am Café „Frauen auf Zack(e)“.

Im Café finden Sammlerinnen wie immer eine Gelegenheit für gute Gespräche und ein wenig Fachsimpelei. Und wenn Fragen auftauchen, stehen die Mitglieder von „Frau und Philatelie“ mit Rat zur Seite. Denn oft sind es ganz einfache Fragen, die in der Gemeinschaft schnell geklärt werden können.

Und nicht nur die Sammlerinnen wissen mittlerweile das Café zu schätzen. Auch so manche Partnerin des Sammlers freut sich, wenn sie zwischendurch einen Kaffee in netter Runde trinken kann. Braucht sie doch in der Zeit nicht neben dem Mann zu stehen und ihm beim Wühlen in den Alben oder Kisten zuzusehen. Und ihr Partner weiß sie gut untergebracht und kann sich in Ruhe zu den Händlern begeben, um Schätze für seine Sammlung zu suchen.

Unterstützt wird das Café auch in diesem Jahr wieder von der Messeagentur Jan Billion sowie dem Auktionshaus Felzmann, wofür wir uns herzlich bedanken.

Die Ressortleiterin „Jugend, Familie, Bildung“ des BDPh und die Sammlerinnen des Vereins „Frau und Philatelie“ laden alle Frauen herzlich ein. Schauen Sie bei uns rein und führen Sie nette Gespräche beim Kaffee – nicht nur über Briefmarken. Vom 11. bis 13. Mai 2017 sind wir auf der Briefmarkenmesse Essen für sie da!

Helma Janssen
Bund Deutscher Philatelisten
Ressort Jugend, Familie, Bildung

 

Frauen auf Zack(e)

BDPh-Ressort und „Frau und Philatelie“ organisieren zum fünften Mal den Treffpunkt.

Ein kleines Jubiläum feiert das Café „Frauen auf Zack(e)“ auf der Briefmarkenmesse Essen. Zum fünften Mal organisiert das Ressort Jugend, Familie und Bildung des BDPh gemeinsam mit dem Verein „Frau und Philatelie“ das Café, das zum Treffpunkt für Sammlerinnen aber auch für Partnerinnen von Sammlern geworden ist.

fischer-art

Zum fünften Geburtstag wird am Freitag um 15 Uhr ein Original-Gemälde des Malers Michael Fischer-Art (www.fischer-art.de) versteigert. Das Bild in der Größe einer Briefmarke auf gezähntem Briefmarkenpapier zeigt ein Markenzeichen des Künstlers, einen Hahn. Das Bild ist gerahmt und enthält ein Echtheitszeugnis auf der Rückseite.

Die Einnahmen der Versteigerung kommen dem Café „Frauen auf Zack(e) 2017“ zugute. Neben der Unterstützung durch die Messeagentur Jan Billion können die Organisatorinnen sich auch über die des Auktionshauses Felzmann freuen, das die Versteigerung vornimmt.

Im Café finden Sammlerinnen eine Gelegenheit für Gespräche und Fachsimpelei mit Gleichgesinnten. Vor allem soll den Sammlerinnen, die für ihre Fragen keine Ansprechpartner haben, mit Rat und Tat geholfen werden. Christine van Ratingen verabschiedet sich mit dem Versteigerungsgeschenk nach 25 Jahren ihrer Tätigkeit als Vorsitzende des Vereins „Frau und Philatelie“.

Auch in diesem Jahr bietet Gudula Uebber, Leiterin des Ausstellungswesens im Landesverband Nordrhein-Westfalen, Führungen durch die Ausstellung. Zum ersten Mal sind diese Führungen auch für Männer offen. Treff ist am Donnerstag, 12., und am Freitag, 13. Mai, jeweils um 15 Uhr am Café.

Q.: MesseMagazin 2016

   

69. Landesverbandstag am 13. März 2016 in Wiesmoor

fuph-ueberschrift

Am 13. März 2016 findet zum ersten Mal in Wiesmoor ein Landesverbandstag statt, obwohl es in Wiesmoor gar keinen Verein gibt. Aber dort wohnt ein Mitglied unseres Vereines Frau und Philatelie und somit hat sich der Verein darum beworben, den Landesverbandstag dort auszurichten. Nicht nur in der Verbandsgeschichte des Nordwestdeutschen Philatelistenverbandes Elbe-Weser-Ems e.V., sondern auch in der Vereinsgeschichte von Frau und Philatelie, wird zum ersten Mal ein Verbandstag von einem reinen Frauenverein ausgerichtet.

lv-emblemDer Landesverbandstag beginnt am Sonntag, 13. März 2016 um 10:30 Uhr im Hotel Torfkrug, Hauptstraße 174, 26639 Wiesmoor, Tel.: 04944 1096. Wie der Landesverbandstag abläuft, hat unser 1. Vorsitzende Oswald Janssen in den LV-Nachrichten Dezember 2014 ausführlich beschrieben.

Für den Verein Frau und Philatelie gibt es hier ein Novum. Der Verein trifft sich bereits am Samstag, den 12.03.2016 zu einer vereins-logoHauptversammlung. Das gab es in der Geschichte des Vereins bislang noch nie, denn die Mitglieder sind in ganz Deutschland und im Ausland verstreut. Daher fanden bislang die Abstimmungen und Wahlen immer per Brief statt. In der Versammlung wird die langjährige 1. Vorsitzende Christine van Ratingen verabschiedet und es finden Neuwahlen statt. Christine van Ratingen hat 25 Jahre lang den Verein geleitet. Sie stellt sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Der Verein sagt: Danke, Danke, Christine.

Aber der Verein hat noch einen weiteren Grund zum Feiern in Wiesmoor. Er wird 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden sich die Mitglieder aus ganz Deutschland auf den Weg nach Wiesmoor machen.

Der Verein Frau und Philatelie hat also gleich zweimal Grund zur Freude: Zuerst auf die Hauptversammlung und das Jubiläum am Samstag und dann auf den Besuch der Vereine zum Landesverbandstag am 13. März 2016 in Wiesmoor.

Christine Hennings-Kuhlmann

   

Café „Frauen auf Zack(e)“ bereichert wieder die Briefmarkenmesse in Essen

Auch 2015 bietet das Ressort Jugend, Familie, Bildung des BDPh vom 7. bis 9. Mai 2015 auf der Briefmarkenmesse Essen ein Café von Frauen für Frauen an. Unterstützung bei der Betreuung des Cafés erhält die Ressortleiterin Helma Janssen wieder in gewohnter Weise von den Mitgliedern des Vereins „Frau und Philatelie“.
Und auch die Leiterin des Ausstellungswesens im Landesverband Nordrhein-Westfalen, Gudula Uebber, ist wieder mit dabei. Am Donnerstag, 7.5. und Freitag, 8.5.2015 führt sie interessierte Sammlerinnen durch die Ausstellung; Treffen ist jeweils um 15.00 Uhr am Café, Stand 1A-76.

cafe hilfe

Im Café „Frauen auf Zack(e)“ finden Sammlerinnen eine Gelegenheit für gute Gespräche mit Gleichgesinnten, und ein wenig fachsimpeln gehört auch dazu. Vor allem aber wollen wir den Sammlerinnen, die für ihre Fragen keinen Ansprechpartner haben, mit Rat und Tat zu Seite stehen. Denn oft sind es ganz einfache Fragen, die in der Gemeinschaft schnell geklärt werden können. Und vielleicht lässt sich ja die eine oder andere Sammlerin von dem Vorteil einer Gemeinschaft z.B. in einem Verein oder einer Arbeitsgemeinschaft überzeugen.

Außerdem wird den Sammlerinnen die Gelegenheit geboten, sich zwischendurch bei einer Tasse Kaffee von dem langen Stehen und Suchen bei den Händlern zu erholen. Dieses Angebot wird gerne angenommen und und für manche Sammlerin ist der Besuch des Cafés bereits fest im Programm eingeplant.

Aber nicht nur die Sammlerinnen wissen mittlerweile das Café zu schätzen. Auch so manche Partnerin des Sammlers freut sich, wenn sie sich zwischendurch ausruhen und einen Kaffee in einer netter Runde trinken kann. Braucht sie doch in der Zeit nicht neben dem Mann zu stehen und ihm beim Suchen in den Alben oder beim Wühlen in den Kisten zuzusehen oder ihm gar noch die Tasche zu halten. Diese Pause gönnt sich Frau ganz gerne. Und darüber freut sich auch so mancher Sammler. Er weiß seine Partnerin gut untergebracht und kann sich in Ruhe zu den Händlern begeben, seine Schätze suchen und kaufen - ohne dass die Frau ihm über die Schulter schaut.

Was eigentlich als einmalige Aktion gedacht war, hat sich mittlerweile etabliert. Aber der Fortbestand des Cafés ab 2016 ist nicht gesichert, da die Kosten für den Stand nicht mehr aufgebracht werden können. Da wir aber auch weiterhin den Frauen eine Anlaufstelle und den Männern ein sorgenfreies Einkaufen bieten wollen bitten wir um Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns, den Sammlerinnen auch weiterhin ihr Café anbieten zu können. Unterstützen Sie uns mit einer kleinen (oder gerne auch etwas größeren) Spende.

Helma Janssen
Bund Deutscher Philatelisten
Ressort Jugend, Familie, Bildung
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.bdph.de

 

In Auszügen übernommen von:  DBZ/SE 10/2015, DBR 5/2015, emma 3/2015, www.bdph.de/forum/ (18.4.2015), www.briefmarken.de (28.4.2015)

   

Notapotheke der Welt

Frauen sind neugierig, so sagt man(n)! Philatelistische Frauen jedoch ganz besonders.

In meinem Fall traf das zu, als ich in den frühen 90er Jahren auf einem Brief mit einem Freistempelabschlag ein Logo fand, das mich sehr interessierte. „action medeor – für Menschen, die unsere Hilfe brauchen!“ stand auf dem Umschlag. Dass dieses Logo mein Sammlerleben über viele Jahre – bis heute – verändern sollte, konnte ich noch nicht ahnen. Da ich nur 10 km von einer „action-medeor-Notapotheke“ entfernt wohne, fuhr ich hin.

notapotheke1

Damals war es ein kleines würfelförmiges Gebäude. Im Vorraum ein paar Kartons, einige Pflanzen. Heute ist es Dank eines Testamentes einer großzügigen Dame ein großer, moderner Bau mit Büro, viel Lagerraum und Platz für fast 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Eingangsbereich findet man jetzt geschnitzte afrikanische Kunst, aus (fast) allen afrikanischen Ländern. An der rechten Seite steht eine in mehrere Stämme verzweigte Zimmertanne. Ich kenne sie von klein auf, heute erstreckt sei sich bis zur Decke …

Beim ersten Besuch damals in Tönisvorst begrüßte mich ein junger, freundlicher Mann, welcher heute Präsident des Hilfswerks ist. Er berichtete aus den Anfängen des Hilfswerkes: Um 1964 machte sich ein engagierter Arzt Gedanken darüber, was er mit seinen Ärztemustern für Medikamente anfangen könnte.

Er begann sie zusammen mit Freunden und Mitbürgern zu sammeln und verschickte all diese Medikamente dorthin, wo sie gebraucht wurden. Aus dieser anfänglichen Hilfsaktion entstand – wie so oft – etwas ganz Großes: Die „Notapotheke der Welt“, wie die Organisation heute heißt, ist das größte Arzneimittelhilfswerk in Europa.

Bald kamen aus aller Welt Bittbriefe, da so viele Menschen Hilfe brauchten. Diese Briefe waren bunt frankiert. Oft passten die Marken kaum auf einen Briefumschlag, da in vielen Ländern die Inflation um sich griff. Der Not gehorchend klebte man sie übereinander, 50 Stück keine Seltenheit, wie Dachpfanne auf einem Dach. Aus Indien kamen Briefe, die mangels Briefumschlägen aus einem Jutesack herausgeschnitten und per Hand zusammengenäht, frankiert und abgeschickt worden waren. Die Motive der Marken zeigen farbenprächtige Landschaften, Menschen in ebensolchen Trachten, Landarbeiter bei der Arbeit, töpfernde Frauen, Tiere aller Art.

notapotheke2

Ich bekam viele dieser Umschläge für meine Sammlung; einige enthielten noch Briefe mit Bitten um Hilfe. Allen konnte man nicht helfen, es fehlte an Geld. Auch heute noch sind die Menschen auf Spenden angewiesen, obwohl die Bundesregierung für viel Geld Medikamente anfordert, um bei Katastrophen zu helfen. Aber die Not wird immer größer!

Ich wollte auch mithelfen, und so gründete ich mein eigenes kleines Hilfswerk. Ich verkaufte nun die Bittbrief-Umschläge an Sammlerfreundinnen und -freunde, das Geld spendete ich. Inzwischen hat in der ganzen Welt die Moderne Einzug gehalten: E-Mail, Fax, Freistempel, Briefzentrumsstempel. Fast keine exotischen Briefe mehr mit tollen Abstempelungen – sehr schade, denn gutes Material aus Afrika ist philatelistisch heute sehr gesucht.

Derzeit rufe ich in den regionalen Zeitungen zu Markenspenden aller Art auf, sichte, ordne, verkaufe noch immer und spende das Geld für „unser“ Projekt in Mali und in anderen afrikanischen Ländern. Da ich noch einem Heimatverein angehöre, stehe ich dort auf den Großtauschtagen, verkaufe – und spende.

Und auch in meiner Sammlung schaffe ich Ordnung. Viele Marken liegen „ungenutzt“ in Kistchen, Kästchen, Tütchen und Dublettenalben. Brauche ich von einer Marke wirklich 100 oder mehr Stück? Nein, nicht wenn Menschen in der Welt durch eben diese Marken von Krankheiten wie Malaria geheilt werden können. Eine Behandlung gegen Malaria für ein Kind kostet 1 Euro, und 1000 Schmerztabletten sind für 10 Euro beschaffbar.

notapotheke3

Dieses Jahr feiert die „Notapotheke der Welt“ ihr 50-jähriges Bestehen. Ein klein wenig feiere ich mit, da ich einen jungen Sammlerfreund aus Essen mit dem „Ich-helfe-mit“-Bazillus angesteckt habe.

Christine van Ratingen, Frau & Philatelie

Quelle: Michel-Rundschau 1/2015

   

Seite 1 von 2